Am 10.02.2026 fand für die Mitglieder der Freiwilligen Kottingbrunn eine Übung zum Thema „Hebegeräte“ statt. Aufgeteilt auf zwei Gruppen konnten die 20 anwesenden Mitglieder den sicheren und koordinierten Umgang mit unterschiedlichen Hebegeräten üben.
An der ersten Station wurde das Szenario „Person unter PKW“ dargestellt. Eine Übungspuppe befand sich unter einem, auf eine Betonleitwand aufgefahrenen, Fahrzeug. Zunächst wurde das Fahrzeug gegen Wegrollen und unkontrollierte Bewegungen gesichert. Anschließend kam der Zahnstangenheber zum Einsatz, um das Fahrzeug einseitig anzuheben. Während des Hebevorgangs wurde die angehobene Last kontinuierlich mit Unterbaumaterial gesichert. Nachdem ausreichend Freiraum geschaffen war, konnte die eingeklemmte Person schonend gerettet werden.
Bei der zweiten Station wurden zuerst kurz die Hebekissen theoretisch besprochen und Einzelheiten wiederholt. Bei der Praxis wurde eine Übungspuppe unter einem schweren Container eingeklemmt. Nach der Erkundung wurden die Hebekissen unter der Last positioniert. Das Befüllen der Hebekissen erfolgte langsam und gleichmäßig, wobei ständig auf eine gleichmäßige Lastverteilung und mögliche Schräglagen geachtet wurde. Parallel zum Anheben wurde die Last fortlaufend mit Holz unterbaut. Nach Erreichen der notwendigen Hubhöhe konnte auch hier die Person gerettet werden.
Zum Abschluss der Ausbildung wurde eine gemeinsame Einsatzübung durchgeführt, bei der ein Auffahrunfall mit Unterfahrsituation angenommen wurde. Ein PKW war dabei unter das Heck eines LKW gefahren. Zur Absicherung des LKW-Plateaus kamen Paratech-Stützen zum Einsatz, um ein Absacken oder Kippen zu verhindern. Im weiteren Verlauf wurden Südbahnwinden angesetzt, um das Heck des LKW kontrolliert anzuheben. Die Winden wurden beidseitig positioniert, um ein gleichmäßiges und stabiles Anheben zu gewährleisten. So konnte der LKW ausreichend angehoben werden, sodass der PKW frei kam.











