Atemschutz
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Unter Atemschutz versteht man sämtliche Handlungen, die das Ziel verfolgen, schädliche Stoffe (Atemgifte), welche über den Atemkreislauf in den Körper gelangen könnten, fernzuhalten. Brandrauch zum Beispiel enthält eine Vielzahl von Atemgiften. Daher muss überall dort, wo Atemgifte sein könnten, mit der Gefahr gerechnet werden, Lebensgefährliche Schadstoffe einzuatmen. Abgesehen von Atemgiften kann es auch vorkommen, dass an der Einsatzstelle, aus welchen Gründen auch immer, Sauerstoffmangel herrscht. Feuerwehrmitglieder sind daher bei Einsätzen immer wieder verschiedensten Gefahren ausgesetzt. Aus diesen Gründen sind im Einsatz zum Teil besondere Schutzmaßnahmen erforderlich.

Eine dieser besonderen Schutzmaßnahmen kann zum Beispiel das Tragen von Atemschutzgeräten, die uns von der Umgebungsluft unabhängig machen, sein. Aufgrund dieser Ausrüstung und der entsprechenden Ausbildung sind die Feuerwehrmitglieder in der Lage die an Sie gestellten Aufgaben zu bewältigen. Darunter fallen vor allem die Durchführung von notwendigen Tätigkeiten im Zuge von Einsätzen zur Menschenrettung, Brandbekämpfung und Gefahrenbeseitigung.

Der Sachbearbeiter Atemschutz SB Manuel Schmidl ist dafür verantwortlich, dass die Atemschutzgeräte und Atemschutzmasken immer im einsatzfähigen Zustand sind. Dies garantiert, dass die Feuerwehrmänner/Frauen auch unter extremen, für die Atemwege schädlichen Bedingungen, die Einsatzaufgaben bewältigen können. Eine ordnungsgemäße und genaue Durchführung der Dichtheits- und Funktionsprüfungen ist im Einsatzfall lebenswichtig für die eingesetzten Atemschutzgeräteträger.

Hauptaufgaben des Sachbearbeiters Atemschutz:

  • Dokumentation aller verwendeter Masken und Atemschutzgeräte nach Einsatz, Schulung oder Übung
  • Festhalten eines Leistungsnachweises für alle aktiven Atemschutzgeräteträger
  • Monatliche Sicht und Drucküberprüfung der Einsatzgerätschaften in den Fahrzeugen (Masken, Atemschutzgeräte, Holster und Ausrüstungstaschen)
  • Veranlassung von Reparaturen und fristgerechter Grundüberholungen der einzelnen Komponenten
  • Füllen der gebrauchten Pressluftflaschen bei den zugeteilten Füllstationen
  • Reinigung, Desinfizierung und Prüfung der Atemschutzmasken nach jedem Gebrauch
  • Reinigung und Prüfung der Atemschutzgeräte nach jedem Gebrauch oder einmal monatlich
  • Wartungs und Instandhaltungsarbeiten die nach Vorschriften selbst durchgeführt werden dürfen
  • Ausbildung der Atemschutzgeräteträger bei diversen Übungen und Schulungen

Der Feuerwehr Kottingbrunn stehen 13 Pressluftatmer zur Verfügung

Diese sind wie folgt in den Fahrzeugen verlastet:

Durch die Halterung der Pressluftatmer im Mannschaftsraum der Löschfahrzeuge, können diese bereits während der Anfahrt von den Atemschutzgeräteträgern angelegt werden. Dies verkürzt die Angriffszeit im Einsatzfall enorm. Ein schnelleres Vorgehen in den Gefahrenbereich ist dadurch möglich.

Des weiteren besitzt die Feuerwehr Kottingbrunn 24 Stück Atemschutzmasken unterschiedlichster Typen, die ebenso in den Fahrzeugen aufgerüstet sind. Diese Masken befinden sich griffbereit neben den Atemschutzgeräten und werden ebenfalls bereits während der Einsatzfahrt angelegt.